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Existenzgründung für Anfänger |
Die Arbeitswelt wird immer schwieriger, anspruchsvoller; es wird zunehmend mehr verlangt bei gleichbleibendem Gehalt, oft schlechtem Umfeld und Betriebsklima. Diesem Gesamtpaket an Anforderungen und Druck wollen und können viele - aus welchen Gründen auch immer -nicht standhalten.
Andererseits haben viele Menschen Begabungen, die sie in ihrem Job nicht einsetzen und ausleben können. Da scheint die Ich AG oder Selbständigkeit einen Ausweg zu bieten. Es ist verlockend, sich nicht mehr den Anweisungen eines Chefs unterordnen zu müssen, sondern die Zügel selbst in die Hand zu nehmen und eigene Entscheidungen mit eigenen Konsequenzen zu treffen.
Das kann tatsächlich der Weg aus einer beruflichen Sackgasse sein und viele heute erfolgreiche Unternehmer haben klein angefangen. Wenn man so ein Vorhaben in sich trägt oder im engsten Umfeld erzählt, kommt man zwangsläufig zu Zweifeln wie "kann ich das überhaupt, habe ich die Kompetenz dazu, was ist, wenn ich scheitere etc.". Wenn jeder Bedenkenträger wäre und diese Haltung zum Stillstand führt, gäbe es wahrscheinlich keine Visionäre wie Steve Jobs oder Mark Zuckerberg, die Selfmademillionäre unserer Zeit.
Millionär werden muss nicht jeder und ein bisschen Bedenken schadet auch nicht. Es ist wichtig zu wissen, wo man das eigene Know-how einzuordnen hat und ob die Idee, mit der man schwanger geht, letztlich zu einem wirtschaftlichen Erfolg und beruflichen Auskommen führt. Zumindest ist es nicht schädlich, dies von einem Profi einordnen und die Geschäftsidee realistisch prüfen zu lassen.
Da steht eine Marktanalyse ganz am Anfang; dies bedeutet z. B. Check der Geschäftsidee auf folgende Fragen: Wie einzigartig und besonders ist das Produkt oder die Dienstleistung, damit ich damit auf dem Markt landen kann, wird meine Idee von den Kunden angenommen, gibt es schon Konkurrenten und, und und. Wenn vorige Fragen zur Zufriedenheit beantwortet sind, stellen sich neue nach z. B. Finanzierungsmöglichkeiten, Unterstützung vom Arbeitsamt, Existenzgründungsberatung und so fort.
Neben der kritischen Beurteilung der Geschäftsidee und einem NO oder GO vom Fachmann steht der Gründer am Anfang vor einer Aufgabe, die ihn häufig überfordert: Die Formulierung eines professionellen Business-Plans, in dem das Gesamtvorhaben mit Fakten und Zahlen für die ersten drei Jahre untermauert und durchgerechnet werden muss. Der Business-Plan liefert nicht nur eine praktikable Einschätzung für den Gründer selbst, wird aber vor allem zur Vorlage bei der Hausbank oder auch beim Arbeitsamt benötigt, um einen zinsgünstigen Gründerkredit oder eine Unterstützung vom Amt zu erhalten.
Existenzgründungsberatung bieten viele Institutionen an, u. a. alle örtlichen IHKs und auch zahlreiche Firmen. Auch ein empfohlenes NO bietet eine Chance: Entweder die Vermeidung einer absehbaren Pleite oder aber, besser, die erfolgversprechende Modifikation der Idee. Denn oft genügt hier ein vergleichsweise kleines Detail, um aus einer Flop- eine TOP-Idee werden zu lassen.
Viel Erfolg!
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Christina Raith berät seit 1993 Firmen, hält Vorlesungen und Seminare und führt erfolgreich Bewerbungscoachings durch.
Über 1000 arbeitssuchenden Personen hat sie in den letzten Jahren zu einem neuen Job verholfen. Bewerber erhalten den kompletten Service
zur Erstellung und Optimierung der Bewerbungsunterlagen. Dazu zählen Aufbau, Formulierung, Zusammenstellung der Unterlagen, bis zur orthographischen Prüfung der Texte.
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